Automobilwoche Konferenz 2023
- Zusätzlich

Die Motorworld in München bildete den würdigen Rahmen für die Automobilwoche Konferenz 2023 unter dem Motto "Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit".

Schon vor der Eröffnung nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Herausgeber und Chefredakteur Burkhard Riering zeigte sich in seiner Eröffnungsrede begeistert vom persönlichen Treffen nach Jahren der Pandemie.

Thomas Ulbrich, VW-Markenvorstand "New Mobility", berichtete, welche Nachhaltigkeitziele der Autobauer schon erreicht hat.

Das Auditorium war gut gefüllt. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten die Vorträge.

VDA-Präsidentin Hildegard Müller war per Video zugeschaltet und warnte vor zu viel Regulierung.

Roberto Rossetti, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug-Lebenszyklus bei BMW, gab interessante Einblicke in die Entwicklung des i7. Unter anderem verriet er, wie viel Kilogramm recyceltes Aluminium in der Luxuslimousine verbaut werden.

Wie immer bot die Konferenz in den Pausen Gelegenheiten zum Austausch.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten reichlich Gebrauch davon.

In den vergangenen Jahren gab es pandemiebedingt nur wenig Möglichkeiten, so viele Branchenvertreter persönlich zu treffen.

In drei parallel angebotenen "Opel Spaces" gab es Vorträge zur Wahl. Auf einer der Bühnen sprach Thomas Lüdiger Principal, Head of Propulsion System Strategies FEV Consulting, über mögliche Antriebsarten für die Lkw der Zukunft.

In einem weiteren Open Space erklärte Thomas Pottebaum, Vice President Automotive & New Mobility Siemens Advanta Consulting, was nötig wäre, um der Elektromobilität bis 2035 zum Durchbruch zu verhelfen. Dabei sagte er auch klar, woran es noch hapert.

"Catena-X: We are ready to go live!" lautete das Thema auf der dritten Bühne. Oliver Ganser, Vorstandsvorsitzender Catena X & Head of Programme BMW, berichtete, wie weit das Netzwerk zur Nachverfolgung der Lieferketten mit seinen Plänen bereits gekommen ist.

Die meisten aus dem Publikum zogen es vor, während der Vorträge in den Open Spaces zu stehen. Die bereitgestellten Sitzsäcke fanden nur wenig Anklang.

Die zahlreichen ausgestellten Oldtimer schufen ein besonderes Ambiente und bildeten einen Gegensatz zu den zukunftsgerichteten Themen der Konferenz.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen die Vortagspausen zum Networking.

Ionity-Chef Michael Hajesch berichtete über die Erfolge seines Unternehmens beim Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektroauto - und über die weißen Flecken auf der Karte,

Im Anschluss an seinen Vortrag stellte sich der Ionity-Chef den Fragen von Herausgeber Burkhard Riering und des Publikums.

Oliver Herkommer, Chef der Ingenics AG, machte klar, wie weit der Weg zum emissionsfreien Unternehmen noch ist.

Skoda-Beschaffungsvorstand Karsten Schnake: "Kunden sind bereit, für Elektroautos mehr zu bezahlen."

Henning Kruse (links), Leitender Redakteur der Automobilwoche, konfrontierte Schnake nach dessen Vortrag mit den Fragen des Publikums.

Immer wieder gab es Pausen, die für regen Austausch genutzt wurden.

Die historische Umgebung lenkte die Teilnehmer nicht von ihren Gesprächen ab.

Der Umbruch in der Autoindustrie bedeutet mehr als den Wechsel der Antriebsart. In dieser Frage war sich das Panel, bestehend aus Henning Kruse, Automobilwoche, Ferry Franz, Wasserstoff-Chef von Toyota für Europa, Ralph Missy, Gründer und Geschäftsführer e-mobilio sowie Alain Visser, CEO Lynk & Co (von links) einig.

Analyst Jürgen Pieper sprach über die Unterschiede, die aus Investorensicht zwischen Tesla und den deutschen Herstellern bestehen.

Im Anschluss konfrontierte Automobilwoche-Reporter Lennart Wermke (links) den Analysten mit Fragen.

Philipp Eder, Experte Strategie Beschaffung bei Audi, verkündete eine spannende Neuigkeit: Audi startete just am Tag der Konferenz das Projekt MaterialLoop. Ziel ist es, den Großteil des Stahls aus Auto-Karosserien zu recyceln und erneut zu verwendet.

Conti-Persoanlchefin Ariane Reinhart zeigte sich empört darüber, wie wenig Politiker über die Unternehmen wissen, die sie regulieren.

Zum Abschluss der Konferenz verliehen Michael Knauer (Automobilwoche) und Ruth Heuss, Senior Partner McKinsey, den Automobilwoche Award für Nachhaltigkeit an BMW, Michelin und Northvolt.

Gruppenfoto von Jury-Mitgliedern mit den Vertretern der siegreichen Unternehmen.

Vertreter von BMW, Michelin und Northvolt freuten sich über ihre Preise.






























