Hamburg. Die tschechische VW-Marke Škoda beginnt unter dem Titel „High Performance Organization“ (HPO) mit einer Effizienz- und Zukunftsoffensive. Damit will Škoda-Vorstandschef Winfried Vahland das Unternehmen „wettbewerbsfähig halten“ und es „flexibler, agiler und moderner“ machen. Jobs sollen im Zuge der Umsetzung des Projekts HPO aber nicht entfallen.
Wie die Schwestermarke Volkswagen prüft auch Škoda den Eintritt in neue Märkte. So arbeiten die Tschechen an einem Engagement in Taiwan. Zudem erwägt man im VW-Konzernverbund eine Importstrategie für Südkorea. Dort würde Škoda den Platzhirschen Hyundai-Kia angreifen. Mit Blick auf Russland sagte Vahland: „Trotz aller Probleme dort halten wir an diesem Markt fest“ – anders als Wettbewerber Opel.
Zugleich wird bei Škoda im Rahmen der Zukunftsoffensive die Modellpalette überprüft. Unrentable Versionen sollen gestrichen werden, das Sportmodell Fabia RS wird keinen Nachfolger bekommen. Hingegen könnte Škoda neben dem Kompakt-SUV Yeti und einem für 2016 geplanten Geländewagen in der 4,70-Meter-Klasse noch einen dritten Offroader auflegen, deutete Vahland auf Anfrage von Automobilwoche an.