VDA-Präsidentin Hildegard Müller hat mit Blick auf die Regierungsbildung in Berlin schnelle Verbesserungen der Standortbedingungen angemahnt. „Das Land kann sich keinen weiteren Stillstand mehr leisten“, sagte sie zum Auftakt des Automobilwoche Konferenz in München.
"Die Rezepte sind bekannt." Müller sieht alle Beteiligten in der Pflicht. „Es ist nun an der Zeit, dass alle die Ärmel hochkrempeln.“
Müller verwies darauf, dass Investitionen immer mehr an Deutschland vorbei gingen. „Dieser Trend verstärkt sich sogar.“ Die Standortbedingungen seien nicht wettbewerbsfähig.
Konkret benannte sie die hohen Energiekosten und die überbordende Bürokratie und Regulierung. Dies behindere Investitionen in neue Technologien, wie etwa den Einsatz Künstlicher Intelligenz. „Andere Regionen sind da schneller.“ Deutschland befinde sich dagegen das dritte Jahr in der Rezession.