Ein Schwerpunkt der Zukunftsplanung, die der VW-Aufsichtsrat heute verabschieden soll, liegt auf der Elektromobilität. Die Fertigung von E-Fahrzeugen auf der Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) übernehmen die Werke Wolfsburg und Zwickau. So wird in Zwickau wird das Elektroauto I. D. entstehen, dass VW vor Kurzem auf der Branchenmesse in Paris vorgestellt hat. Ein weiteres Elektrofahrzeug ist für das Stammwerk Wolfsburg geplant.
Die drei deutschen Leitwerke der Komponente teilen sich die elektromobilen Zukunftsthemen unter Berücksichtigung ihrer personellen Entwicklung und ihrer Kompetenzen auf: Braunschweig wird weiterhin das Batteriesystem für den Modularen Querbaukasten (MQB) fertigen und zusätzlich das Batteriesystem für den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) entwickeln und fertigen.
Kassel wird den MEB-Antrieb entwickeln und neben der E-Getriebefertigung den Zusammenbau des Gesamtsystems verantworten. Salzgitter wird MEB-Antriebskomponenten fertigen und zuliefern. Gleichzeitig baut der Standort Kompetenzen und eine Pilotanlage für Batteriezellen und Zellmodule auf. Letzteres gilt unter VW-Insidern als extrem wichtige Grundsatzentscheidung mit Blick auf den möglichen Standort einer VW-eigenen Batteriefabrik.