Das Dichtungsgeschäft war über viele Jahrzehnte eng mit dem Verbrennungsmotor verbunden. Zwar werden beim E-Auto beispielsweise keine Zylinderkopfdichtungen mehr benötigt, Dichtungen aber durchaus.
Der Wunsch nach größeren Reichweiten und kürzeren Ladezeiten bietet den Zulieferern in diesem Bereich neue Anwendungsfelder. Ulrich Huth, President Automotive Sales bei Freudenberg Sealing Technologies, erklärt das so: "Die Temperierung der Batterie und des elektrischen Antriebsstrangs ist zum größten Teil flüssigkeitsbasiert. Und überall, wo Flüssigkeiten sind, werden Dichtungen benötigt, das heißt hier sehen wir große Potenziale für Dichtungshersteller."
Laut Huth sind schon heute über 95 Prozent der E-Antriebe flüssigkeitsgekühlt.