Die mögliche Übernahme von Opel durch PSA macht dem deutschen Opel-Handel keine Angst. Im Gegenteil: "Ich sehe eher Chancen in einer engeren Zusammenarbeit", sagt beispielsweise Roman Still, Sprecher der Geschäftsführung des größten deutschen Opel Händlers, der Augsburger AVAG. Dabei ist es ihm aber wichtig zu betonen, dass noch gar nicht klar sei, wie eine engere Zusammenarbeit am Ende aussehen wird.
Kurt Kröger, geschäftsführender Gesellschafter des zweitgrößten deutschen Opel-Händlers Dello, äußert sich ebenfalls optimistisch: "Ich hoffe, dass die Marke Opel, die derzeit wieder in recht guter Verfassung ist, von einer möglichen tieferen Verbindung mit dem PSA-Konzern profitieren würde."
Und auch der Opel Händlerverband erklärt, man begrüße "alle Bestrebungen, Opel für die Zukunft noch besser aufzustellen und dabei auch Synergien mit anderen Unternehmen zu nutzen". "Die Ausarbeitung weiterer Optionen für mehr Effizienz in der Produktion und für mehr und bessere Produkte kann – egal welches Ergebnis die Verhandlungen bringen werden - nur positiv sein."