Hamburg. Lichtblick für den Wolfsburger VW-Konzern in durch "Dieselgate" eingetrübten Zeiten: Sein Geschäftsbereich Volkswagen Finanzdienstleistungen hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 ein operatives Ergebnis in Höhe von knapp einer Milliarde Euro erzielt. Im Vergleich zu den 970 Millionen Euro aus dem Vorjahreszeitraum bedeuten die jetzt verbuchten 995 Millionen Euro einen Zuwachs um 2,6 Prozent. "Mit dem ersten Halbjahr sind wir sehr zufrieden und erwarten für das gesamte Geschäftsjahr 2016 ein operatives Ergebnis auf dem Vorjahresniveau", betont Lars Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzender der in Braunschweig ansässigen Kerngesellschaft Volkswagen Financial Services AG (VWFS). 2015 hatte die Sparte einoperatives Ergebnis von 1,9 Milliarden Euro erreicht.
Nach Angaben von VWFS gab es im ersten Halbjahr 2016 bei den Vertragszugängen weltweit eine Steigerung von 14,4 Prozent auf nahezu 3,8 Millionen Neukontrakte. "Der Vertragsbestand verzeichnete ebenfalls ein deutliches Plus von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt und lag Ende Juni bei fast 17,4 Millionen Stück", heißt es in Braunschweig. In Deutschland, auf dem volumenstärksten Einzelmarkt von VWFS, kletterte die Anzahl der Neuverträge um 12,1 Prozent; waren hier im Vorjahreszeitraum noch 1,11 Millionen Kontrakte zu vermelden, beträgt deren Summe nun 1,24 Millionen. "Der Vertragsbestand erhöhte sich damit auf 5,85 Millionen Verträge allein in Deutschland per Ende Juni 2016 (Vorjahr: 5,46 Millionen Verträge), ein Plus von 7,1 Prozent", so VWFS.