Hannover. Ein komplett neu konstruiertes Modell ist der T6 nicht. Von seinem Vorgänger T5, der 2003 auf den Markt kam, unterscheidet er sich optisch vor allem durch eine schärfere Linienführung der vielen Sicken und Kanten im Blechkleid sowie durch die Übernahme des aktuellen Familiengesichts von VW ŕ la Golf und Passat. „Der gesamte Körper wirkt nun wie aus einem Guss“, trommeln die VWN-Werbetexter, „wie aus dem Vollen gefräst.“ Bei den Motoren führt VWN mit Blick auf die wichtigen EU-6- Märkte einen neuen Diesel namens „EA 288 Nutz“ ein. Die Selbstzünder sind im T6 mit 84, 102, 150 und 204 PS erhältlich. Wer die Laufruhe eines Benziners schätzt, kann zwischen Vierzylindern mit 150 und 204 PS wählen. Besonders kräftig aufgefrischt haben die VWN-Ingenieure die Palette der Komfort- und Sicherheitssysteme. So ermöglicht die adaptive Fahrwerksregelung „Dynamic Cruise Control“ nun die Wahl zwischen den drei Fahrmodi Sport, Normal und Komfort.
Pausenzeichen bei Ermüdung
Die optional erhältliche Umfeldbeobachtung „Front Assist“ ermittelt über Radar den Abstand zum vorausfahrenden Auto und warnt T6-Lenker bei Gefahr optisch, akustisch sowie über einen automatisierten leichten Bremsruck. Auf Wunsch wird zudem ein „Light Assist“ verbaut, der bei nächtlichen Touren das Fernlicht bedarfsgerecht ein- und ausschaltet. Allzu ausdauernde Bulli-Lenker ermahnt die „Müdigkeitserkennung“, eine Pause einzulegen. Alle Infotainment-Geräte des T6 werden mit einer Bluetooth- Freisprecheinrichtung kombiniert. Zudem setzt VWN im Bulli erstmals einen Touchscreen mit Annäherungssensorik ein, gescrollt wird auch mittels Wischgesten. Über die Navigationsgeräte „Discover Media“ und „Discover Media Plus“ lassen sich etwa die Informationsdienste von Car-Net abrufen. Zu den wichtigsten Wettbewerbern des T6 gehört die V-Klasse von Mercedes-Benz.