Die Überraschung war groß, als Seat/Cupra am Montag mitteilte, dass der Vorstandsvorsitzende Wayne Griffiths das Unternehmen verlässt. Es war der 31. März und gleichzeitig offiziell sein letzter Arbeitstag in Martorell.
Mit diesem Schritt hatte niemand gerechnet, denn Seat/Cupra macht sich gut, und er selbst sagte kürzlich bei der Bilanzpressekonferenz, dass er sich "hier zur Ruhe setzen möchte“, also diesen Job gern bis zur Rente macht.
Doch in Rente wird Griffiths nicht gehen. Dafür ist der Topmanager, der kommendes Jahr seinen sechzigsten Geburtstag feiert, zu sehr mittendrin. Aber einen Grund für seinen Abschied aus dem VW-Konzern, dem er mehr als 30 Jahre lang angehörte, muss es geben. Die Spekulationen reichen weit.