Die beiden japanischen Autobauer Nissan und Mitsubishi halten an ihren Plänen fest, in die Elektroauto-Sparte Ampere ihres Kooperationspartners Renault zu investieren. Die Entscheidung, den Börsengang zu verschieben, ändere daran nichts, sagte Renault-Verwaltungsratschef Jean-Dominique Senard der Nachrichtenagentur Reuters zufolge.
Der französische Hersteller hat vor wenigen Tagen bekannt gegeben, den geplanten Börsengang seiner Elektrosparte zu verschieben. Dies bedeute aber keine Änderung der Elektro-Strategie, sagte Renault-Chef Luca de Meo. Ampere soll die Kosten für E-Autos deutlich senken und unter anderem einen elektrisch angetriebenen Kleinwagen für weniger als 20.000 Euro auf den Markt bringen.
Nissan und Mitsubishi hatten im Dezember angekündigt, sich an der Sparte beteiligen zu wollen. Nissan will bis zu 600 Millionen Euro investieren, Mitsubishi 200 Millionen Euro. Kurz zuvor hatte Renault Ampere rechtlich abgespalten und einen Börsengang für das erste Halbjahr 2024 angekündigt. Im Jahr 2025 soll die Gewinnschwelle erreicht werden.
Aus dem Datencenter:
Entwicklung der reinen Elektroautos in Deutschland bis Dezember 2023